Fritz-Bauer-Gesamtschule 
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Infos

Unser Programm: Vielfalt leben - Leistung einbringen - Wertschätzung erfahren

An unserer Schule lernen Kinder mit ganz unterschiedlichen Begabungen und Bedürfnissen aus vielen Ländern der Welt. Ihnen gerecht zu werden, sie zu fördern und zu fordern, erfordert nicht nur Ausdauer, Einfühlungsvermögen und Durchsetzungsfähigkeit, sondern auch einen gemeinsamen Rahmen, in dem dies möglich wird.

Unsere Schulverfassung (hier) zeigt die Grundlagen unserer Arbeit auf, das Schulprogramm (hier) gibt einen generellen Überblick über die formalen und inhaltlichen Rahmenbedingungen, deren Umsetzung in der Schulbroschüre (hier) veranschaulicht wird.

So vielfältig wie die Schülerinnen und Schüler sind auch die zahlreichen Angebote im Ganztagsbereich. Ob Gärtnern im Schulgarten, dem „grünen Klassenzimmer“, Recherchieren für die Schülerzeitung oder spannende Bücher im „Lesereich“, unserer Schulbücherei, entdecken – hier ist für jeden etwas dabei.

Dabei schauen wir über den Tellerrand hinaus: Seit 2014 nehmen wir am Wettbewerb Jugend debattiert teil und sind Teil des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“, 2015 wurden wir als „Schule der Zukunft ausgezeichnet.



Das grüne Klassenzimmer - Ein Gemeinschaftsprojekt

Durch die hervorragende Zusammenarbeit von Schülerinnen, Schülern, Eltern, Förderverein, Lehrern, den Mitarbeitern von DHL und anderen außerschulischen Partnern konnte das Projekt „Grünes Klassenzimmer“ ermöglicht werden.

Das Projekt „Grünes Klassenzimmer“ war Teil der Bewerbung unserer Schule um den Titel „Schule der Zukunft“. Die Schülerinnen und Schüler verwirklichen hierbei Projekte zur Förderung des Umweltbewusstseins, der Nachhaltigkeit und des sozialen Engagements.

Im „Grünen Klassenzimmer“ soll der Umgang mit der Natur vor Ort mit allen Sinnen erfahrbar sein. Um dies zu verwirklichen gingen 40 Mitarbeiter der DHL, anlässlich des Global Volunteer Day, mit guter Laune und Tatkraft an zwei Tagen ans Werk. Dabei bekamen sie Hilfe von den Schülerinnen und Schülern des 6. Schuljahres unserer Schule. Das Ziel war sehr hoch gesteckt. Es sollte ein Sinnesweg, ein Klassenzimmer aus Baumstämmen, ein Vierjahreszeiten-Beet mit Blumen und Pflanzen der entsprechenden Jahreszeit, ein Gerätehaus und ein Gewächshaus erstellt werden. Außerdem sollten Schülerbeete zur selbstständigen Bearbeitung durch die Schülerinnen und Schüler entstehen.

Mit viel Ehrgeiz und keiner Scheu vor neuen Herausforderungen bekam das „Grüne Klassenzimmer“ an den zwei Tagen von Stunde zu Stunde ein Gesicht. Der Einsatz der DHL und unserer Schülerinnen und Schüler war unermüdlich und das hochgesteckte Ziel wurde zu 90ig Prozent erreicht. Was wohl an der tollen Teamarbeit von Erwachsenen und Kindern lag, die aufeinander eingingen und sich sehr gut miteinander verstanden.

Für die Fertigstellung des Projekts kamen dann die Eltern ins Spiel. Es brauchte nur einen kurzen Aufruf an die Eltern der Gesamtschule und die Restarbeiten wurden mit großem Einsatz an einem Samstag vollendet. Zusammen mit der Schulleiterin Frau Overhage wurde der letzte Hammerschlag, die letzte Schraube festgedreht und auch der letzte Pinselstrich mit viel Freude erledigt.

Die jetzt noch folgende Arbeit liegt ganz in den Händen unserer Schülerinnen und Schüler, die in der Schulgarten-AG das „Grüne Klassenzimmer“ erhalten, erweitern, verschönern und kreativ gestalten dürfen. Die Schüler der Gesamtschule können es kaum erwarten den ersten Spartenstich zu tätigen und die erste Unterrichtsstunde in IHREM grünen Klassenzimmer zu erleben.

Alle Beteiligten verließen das Projekt gutgelaunt, glücklich und stolz. Gemeinsam kann man viel bewegen und erreichen, wenn sich jeder ein bisschen verantwortlich fühlt.

Möglich gemacht wurde das Projekt aber auch durch viele helfende Hände außerhalb der Schule, die uns die finanziellen Mittel und Materialien zur Verfügung stellten. Wir danken:

Und das Projekt geht weiter: Schon für die Ideengebung öffnete die Naturschule Aggerbogen in Lohmar ihre Türen. Jetzt soll eine Partnerschaft aufgebaut werden, die den Erhalt des „Grünen Klassenzimmers“ und einen weiteren außerschulischen Lernort für unsere Schülerinnen und Schüler eröffnet.



Das Lesereich - wie die neue Bibliothek mit integriertem Selbstlernzentrum entstand

Zum Ende des ersten Schuljahres 2012 gab es in der Projektwoche ein großes Kooperationsprojekt - der Aufbau der neuen Bibliothek mit integriertem Selbstlernzentrum für die Gesamtschule der Stadt Sankt Augustin. Eine große Aufgabe und nur eine Woche Zeit, aber eine machbare Herausforderung dank der Kooperation mit der Deutschen Post – DHL und der großen Unterstützung von Eltern und Großeltern.

Unter der Leitung von Frau Tejse und Frau Ortloff haben 36 Schülerinnen zusammen mit Eltern, Großeltern und Mitarbeitern der Deutschen Post fünf Tage lang die verschiedensten Aufgaben fernab von Mathematik, Deutsch oder Englisch übernommen und auf ganz praktische Art und Weise etwas Neues geschaffen. Das Projekt war mit dem Fotoprojekt verknüpft und jeden Tag gab es neue Aufgaben für die Schülerinnen, für welche sie sich immer morgens entscheiden mussten.

Es wurde gemalert, geschraubt und gehämmert, Bücher wurden sortiert und eingeräumt und so entstand Stück für Stück die neue Schulbibliothek. Dafür wurde ein Klassenraum, der noch vor den Sommerferien von der Hauptschule der Gesamtschule zur Verfügung gestellt wurde, in eine gemütliche Bibliothek mit Leseecke und Selbstlern-Plätzen umgewandelt. Los ging es nach einer Einführung am Montag, mit dem Vorbereiten der Malerarbeiten. Die Wände wurden mit der Unterstützung von Frau Schieffer und Herrn Mädje gestrichen und erste Regale und Möbel in Zusammenarbeit mit den Postmitarbeitern aufgebaut. Die meisten Schülerinnen wollten streichen, und schon Dienstagnachmittag erstrahlte der neue Raum in warmen Gelb. Es gab aber noch viel zu tun. Die meiste Zeit wurde für das Sortieren und Katalogisieren der Bücher gebraucht. Dank der kontinuierlichen Unterstützung von Frau Fischbach und Frau Heinen, sowie mehrerer Postmitarbeiter konnte diese wichtige Aufgabe erfolgreich umgesetzt werden. Nur wenige Schülerinnen mochten das zeitintensive Katalogisieren, aber jene, die sich dafür entschieden hatten, erledigten es dafür mit umso mehr Ausdauer und Hingabe. Anschließend wurden die Bücher mit einem Code versehen, Regale, Tische und von der Post gesponserten Monitore in den Raum geräumt, die Ausleihtheke mit einem Computer ausgestattet und alle Medien in die Regale eingeräumt. Um den Weg zur neuen Schulbibliothek zu finden, wurde ein Leitsystem für das Schulhaus am Computer entworfen. Aufräumarbeiten standen abschließend am Freitagvormittag an und eine letzte Zusammenkunft mit jenen Schülerinnen, die beim Pressetermin zur Einweihung dabei sein durften.

Zum Projektpräsentationsfest am 29.06.2012 um 14:00 Uhr war es dann soweit. Herr Lübken als Vertreter des Schulträgers, zusammen mit der Schulleitung, einigen Schülerinnen und Mitarbeitern der Post, weihte offiziell die neue Schulbibliothek ein. Eine Reporterin fragte bei der Eröffnung eine der Projektleiterinnen Frau Tejse, was denn nun die Schülerinnen gemacht hatten. Ihre Antwort: „Na alles, Wände streichen, Regale zusammenbauen, die Bücher sortieren und den ganzen Raum einrichten“ sorgte für große Verblüffung. Nach nur fünf Tagen war ein neuer Ort an der Schule entstanden, welcher nicht nur Arbeitsbibliothek und Recherchezentrum ist, sondern ein Treffpunkt im Schulalltag, an dem man sich wohlfühlen kann.



Jugend debattiert

Uns ist wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler „Demokratie lernen“. Sie sollen dazu in der Lage sein, begründet zu politischen Themen Stellung zu nehmen und sich mit anderen so darüber auszutauschen, dass sie auch andere Sichtweisen verstehen.

Deshalb nimmt unsere Schule seit dem Schuljahr 2014/15 am Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“ teil. In einer Unterrichtsreihe lernen Schülerinnen und Schüler von ausgebildeten Projektlehrern, wie man eine Debatte führt.

Anlass der Debatte ist eine politische „Soll-Frage“ (z.B. Sollen öffentliche Plätze mit Videokameras überwacht werden?). Es gibt zwei Pro- und zwei Contraredner. Zunächst 16 werden in einer zweiminütigen Eröffnungsrede die Standpunkte vorgetragen. Dann kommt es zu einer 12- minütigen Aussprache. In der einminütigen Schlussrede muss jeder Redner zeigen, was er in der Debatte gelernt hat und welches Fazit er zieht.

Im Wettbewerb werden die Redner bewertet. Es gibt Punkte für die Kriterien „Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.

Im Anschluss an das Schulfinale nehmen die beiden besten Debattanten am Regionalwettbewerb teil. Dort führen sie Debatten mit Schülern anderer Schulen aus dem Regierungsbezirk Köln.



Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Am Freitag, 31. Januar 2014, erhielt die Gesamtschule die Auszeichnung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR – SMC). Mit einem vielfältigen Programm gestalteten SchülerInnen, LehrerInnen und Vereine vor Ort ihr Bekenntnis für ein Leben mit Vielfalt und Toleranz.

Die Feier stand im Kontext des Schulprogramms der im Jahre 2011 gegründeten Schule. Von Beginn an betrachtet die Schulgemeinde vor dem Hintergrund ihres Leitbildes „Leistung einbringen – Vielfalt leben – Wertschätzung erfahren“ das Leben mit der Vielfalt von Menschen unterschiedlicher Begabungen, Religionen und Herkünften als positive Ressource für den Aufbau der Schule.

Als die Schülervertretung im Frühjahr 2013 vom Schulleitungsteam darauf angesprochen wurde, ob die Schülerschaft sich um die Auszeichnung als „Schule ohne Rassismus“ bewerben wolle, machten sich alle sofort auf den Weg und brachten innerhalb kürzester Zeit 97% der Ja - Stimmen der Schulgemeinde (70% waren notwendig) zusammen. Bürgermeister Klaus Schumacher erklärte sich bereit, die Patenschaft zu übernehmen. Dann startete das Bewerbungsverfahren.

Am Freitag Abend war es dann endlich so weit: Zusammen mit der Dezernentin der Bezirksregierung Köln, Cornelia Ossendorf, Bürgermeister Klaus Schumacher, dem für den Bereich Schule zuständigenBeigeordneten der Stadt Sankt Augustin, Marcus Lübken, vielen Vertretern aus Rat und allen Fraktionen sowie vielen Freunden und Förderern feierte die Schulgemeinde ihre Auszeichnung.

Wichtig war es, die Vielfalt des Schullebens auch im Festprogramm abzubilden. Dies wurde nicht nur durch die zahlreichen Beiträge der Schülerschaft deutlich, sondern auch durch die Teilnahme von Vereinen vor Ort. Schulleiterin Stephani Overhage: „Wir sind stolz darauf, dass wir gemeinsam mit Vereinen aus Sankt Augustin, wie dem Tambourcorps, dem Männerchor „Die Söhne Mendens“ oder dem Tanzstudio Aladin den Abend gestalten können. Nur so kann Vielfalt gelebt werden.“

Die erst vor zweieinhalb Jahren gegründete Schule eröffnete das Programm mit einem Lied von Udo Lindenberg, das die Schulband unter der Leitung von Alexander Clémeur präsentierte. Das musikalische Programm wurde weitergeführt durch den zu Beginn des Schuljahres gegründeten Schulchor mit den Beiträgen „We are the world“ und „Lieder“, begleitet von dem Chorleiter Florian Kunert. Anschließend präsentierte die Schülervertretung mit einer Powerpoint –Präsentation auf sehr überzeugende Weise ihre Motivation, „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ zu werden. So der Schülervertreter Jörn Schmitz aus der Klasse 7c: „Bei Konflikten haben wir nicht geredet, und wir wussten, dass muss sich ändern.“ Das Programm der Schülerinnen und Schüler wurde fortgeführt durch einen Gedichtbeitrag aus der Klasse 7d und durch szenische Darstellungen des Wahlpflicht – Kurses „Darstellen und Gestalten“ des 6. Jahrganges unter der Leitung von Andrea Seemann. Die Gruppe präsentierte Mobbing Szenen und eine Maskendarstellung, die den Weg der Teambildung an der Schule zum Thema hatte.

Das Programmbeiträge wechselten sich ab mit den Beiträgen der „Söhne Mendens“, die zeigten, dass nicht nur die Söhne (und Töchter), sondern auch die Väter gesanglich hervorragend aufgestellt sind, und mit Beiträgen des Tanzstudios Aladin aus Menden, das mit orientalischen Beiträgen punkten konnte.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe der Plakette an die Schülersprecherin Julia Schieffer. Neben den Programmbeiträgen trugen die Ehrengäste durch ihre Reden zur Feier bei.

Das Vorhaben „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist eingebettet in das Schulprogramm der Gesamtschule, das sich von der Gründung an mit dem Thema „Erziehung nach Auschwitz“ beschäftigt hat. Dazu gehören die jährliche Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte am Löwenbrunnen in Köln zum 09. November sowie zum 27. Januar oder die Schulpartnerschaft mit der Junior High School Hayovel in Sankt Augustins Partnerstadt Mewasseret Zion in Israel. Schülerinnen und Schüler haben sich zu Jahresbeginn an einem Projekttag mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt, indem sie mit Biografien von Menschen, die den Holocaust überlebt haben, gearbeitet haben. In der Schule waren in diesen Tagen die Zeitzeugin Tamar Dreifuss aus Köln und der Zeitzeuge Kurt Marx aus London. Beide verkörpern Geschichten der Rettung vor dem Holocaust. Eine Schülergruppe war am 27. Januar 2014 bei dem Gedenktag am Löwenbrunnen in Köln dabei. Darüber hinaus arbeiten die Schülerinnen und Schüler in den Tagen vor der Feier intensiv in allen Fächern an dem Thema „Rassismus“. Die Arbeitsergebnisse, so zum Beispiel ein Kunstwerk mit dem Titel „Miteinander“, gestaltet durch den 6. Jahrgang unter der Leitung von Silke Kirschner, wurden an dem Abend ausgestellt.

Die Feier wurde nicht zuletzt auch ermöglicht durch das überaus große Engagement der Elternschaft und dem Förderverein, geleitet durch Claudia Schieffer, die ein vielfältiges Buffet organisiert hatte. Dekoration, Eintrittskarten und Programm waren durch den Öffentlichkeitsausschuss unter der Federführung von Birgit Rutz unter Einbeziehung des neuen Logos der Schule gestaltet worden.

Die Schule hat sich damit auf den Weg gemacht, zu einem Ort der Erinnerungskultur zu werden und arbeitet damit aktiv daran, das Konzept „Erinnern für die Zukunft“ der Schulministerin, Sylvia Löhrmann, umzusetzen, und aus der Geschichte für ein Leben in Demokratie und Freiheit zu lernen.



Schule der Zukunft

Am Dienstag, 24.03.2015, war für die Schulgemeinschaft der Gesamtschule der Stadt Sankt Augustin ein ganz besonderer Tag: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Elternvertreter sowie Ehrengäste aus Politik und Verwaltung feierten die Auszeichnung als „Schule der Zukunft“. Diesen Preis erhalten Schulen, die sich mit der Frage nach einem nachhaltigen und verantwortungsbewussten Zusammenleben auseinandersetzen. Drei Jahre lang hatte die Gesamtschule an den Projektschwerpunkten „Grünes Klassenzimmer“, „Mülltrennungsprojekt“ (Leitung: Ninja Heiartz) und „Erinnern für die Zukunft – Holocaust-Erziehung“ (Leitung: Alexander Clémeur) gearbeitet. Nun kann sie sich als jüngste Schule in der Bildungslandschaft der Stadt Sankt Augustin über die Auszeichnung freuen!

In ihrer Eröffnungsrede betonte Schulleiterin Stephani Overhage, dass es ihr und ihrem Team von Gründungstagen an wichtig gewesen sei, „eine Schule zu gestalten, in der wir auf uns und unsere Umwelt achtgeben, bewusst leben und aus der Vergangenheit lernen, um ein Leben in der Zukunft zu prägen“. Bürgermeister Klaus Schumacher fügte hinzu, dass er „stolz“ auf die Gesamtschule und deren Lebendigkeit sei. Diese käme durch das große Engagement der Schülerinnen und Schüler zum Ausdruck. Dass er mit seiner Äußerung richtig liegt, bewiesen die Arbeitsgemeinschaften mit ihren ganz unterschiedlichen Beiträgen zur Feier.

Arina Babakan und Nils Pätzold aus der Jahrgangsstufe acht moderierten souverän durch das bunte Programm. Den Auftakt machte dabei der Schulchor unter der Leitung des Musiklehrers Florian Kunert mit den Liedern „Dieser Weg“ und Syd Winklers „Gib mir dein Geld“. In dem von der Sechstklässlerin selbst komponierten und getexteten Stück geht es um Visionen der Schülerschaft und ihre Ideen, wie Schule in Zukunft aussehen soll. Sascha Clémeurs Schulband überzeugte mit Hans-Dieter Hüschs „Das Phänomen“, welches die Jugendlichen für ihren Auftritt bei der Gedenkfeier für jüdische Kinder am Löwenbrunnen vertont hatten. Der Darstellen und Gestalten - Kurs des sechsten Jahrgangs präsentierte ein Schattentheater, das sich ebenfalls mit Zukunftsvisionen beschäftigte.

Stephani Overhage ist es wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler etwas mit dem Begriff „Schule der Zukunft“ verbinden können. Aus diesem Grunde zeigten Schülersprecherin Eridona Bajrami und Jowan Kurd eine Powerpoint-Präsentation mit Bildern der Preisverleihung. Diese hatte bereits am 13. März in der Universität Bonn stattgefunden. Dort stellten die Gesamtschüler auf dem „Markt der Möglichkeiten“ die Schulgarten-AG, das Mülltrennungsprojekt sowie die Holocaust-Erziehung vor. Dazu zählen unter anderem die jährliche Teilnahme an der Gedenkfeier am Löwenbrunnen, die Kooperation mit dem Kreisarchiv Siegburg zum Thema ‚Jüdische Familiengeschichten‘ und die Israel-AG. Diese bereitet sich gerade auf den Besuch der Schülerdelegation aus Sankt Augustins israelischer Partnerstadt Mewasseret Zion im April vor.

Den Abschluss der Feier bildete eine Podiumsdiskussion, in der sich Schülerinnen und Schüler, Vertreter aus Rat und Verwaltung sowie Mitglieder der schulischen Gremien zum Thema „Wie soll unsere Schule in Zukunft aussehen?“ austauschten. Überlegungen zur nachhaltigen Energieversorgung, die Nutzung von Umweltpapier sowie die Planung weiterer Schulpartnerschaften sind nur einige Visionen, die zur Sprache kamen. Abschließend brachte Stephani Overhage das Ergebnis der Diskussion auf den Punkt und ermutigte die Schülerinnen und Schüler: „Um unsere Träume und Visionen verwirklichen zu können, ist demokratisches Denken und Handeln wichtig. Dazu gehört auch, selbstbewusst für seine Interessen einzustehen“.