Herzlich willkommen im Schuljahr 2019/20 – Termine

29.08.2019

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,
wir heißen Sie und Ihr Kind ganz herzlich willkommen im Schuljahr 2019/20 und wünschen Ihrem Kind alles Gute und viel Erfolg im kommenden Schuljahr. Schon jetzt bedanken wir uns sehr herzlich für Ihre Unterstützung von Elternseite.
Damit das Schuljahr gut starten kann und Sie Ihre Zeit planen können, finden Sie alle wichtigen Termine in diesem Elternbrief.

Fahrplanwechsel

22.08.2019

Liebe Schüler, liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

die Fahrpläne der RSVG-Linien in Sankt Augustin wurden geändert. Der "Lead-City“-Fahrplanwechsel gilt ab dem 28.08.2019 (erster Schultag nach den Sommerferien).

Hier noch einmal eine Zusammenstellung der Änderungen:

Die Linie 517 fährt nur noch zwischen Sankt Augustin Zentrum, Niederpleis und Hangelar. Dagegen wird der Abschnitt von Sankt Augustin Zentrum nach Menden und Meindorf von der neuen Linie 540 übernommen. Diese verkehrt montags bis samstags alle 20 Minuten. Zusammen mit der Linie 640 entsteht zwischen Bonn und Menden ein 10-Minuten-Takt. Damit wird das Angebot zwischen Bonn, Geislar, Meindorf und Menden verdoppelt. Außerdem werden Menden, Meindorf und das Gewerbegebiet Einsteinstraße wesentlich besser mit dem Sankt Augustiner Zentrum verbunden.

Wichtig: Zu den Schulzeiten gibt es auf der Linie 540 zusätzliche Fahrten aus Meindorf und Menden direkt zum Schulzentrum Niederpleis und umgekehrt. Außerdem gibt es Fahrten passend für die Gesamtschule Menden zwischen Menden Markt und Sankt Augustin Zentrum. Diese Fahrten verkehren ab Zentrum weiter als Linie 535 von/nach Niederpleis und Birlinghoven.

Weitere kleinere Anpassungen:

  • Auf der Linie 518 wird die morgendliche Fahrt zur Grundschule Hangelar vorgezogen, um eine rechtzeitige Ankunft vor Schulbeginn zu gewährleisten.
  • Zwei vormalige Schulbusfahrten zum St.Adelheid-Gymnasium in Pützchen werden durch Fahrten auf der Linie 599 (morgens ab Sankt Augustin Zentrum) bzw. Linie 529 (mittags über Sankt Augustin Zentrum bis Hennef) ersetzt.

Elternferienbrief

Das Team der Fritz - Bauer - Gesamtschule wünscht allen Schüler*innen, ihren Eltern und Erziehungsberechtigten sowie allen Freunden der Schule aufs Herzlichste erholsame und sonnige Sommerferien!

Elternferienbrief (12.07.2019)

Erdkunde-Exkursion nach Beuel zum Thema “Hochwasserschutz“

Am 07.05.19 trafen sich die beiden EK-Grundkurse der EF mit ihren Lehrern morgens in Beuel, um das Thema „Hochwasserschutz“ vor Ort zu erarbeiten. Dies erfolgte größtenteils mit Hilfe der App „Biparcours“, die eine von Herrn Bieber selbst zusammengestellte „Rallye“ enthielt. So erkundeten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen Beuel als Ort historischer Hochwasser und im Hinblick auf Hochwasserschutzmaßnahmen und lernten, den Stadtteil mit anderen Augen zu sehen. Dass die Bewohner des Uferbereichs im Notfall mit einem Schlauchboot, einem batteriebetriebenen Radio, einem weißen Tuch (um Hilfe zu signalisieren) und Materialien zum Bau eines Steges auf mögliche Hochwasser vorbereitet sein sollen, war den Schülerinnen und Schülern ebenfalls neu und verwunderte sie - denn beim letzten großen Hochwasser, das große Teile des ufernahen Bereichs Beuels überflutete, waren die Schüler noch gar nicht geboren. Dem Hochwasserschutz sei Dank, dass die Anwohner in den letzten Jahren davor bewahrt blieben und dies in Zukunft hoffentlich auch bleiben.

Käthe Kollwitz - Kunst gegen soziales Elend und Krieg: Besuch des Geschichtskurses der Q1 der Fritz - Bauer - Gesamtschule in Sankt Augustin im Käthe - Kollwitz - Museum in Köln

Am 23. März 2019 besuchte der Geschichts - Grundkurs des 12. Jahrganges der Fritz - Bauer - Gesamtschule das Käthe - Kollwitz - Museum in Köln. Anlass war der Abschluss einer Unterrichtsreihe zur Sozialen Frage im 19. Jahrhundert. Ausführlich haben sich die Schülerinnen und Schüler mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und der daraus resultierenden Sozialen Frage beschäftigt. Dabei wurden unterschiedliche Lösungsansätze zur Verbesserung der sozialen Situation der Arbeiterschaft im 19. Jahrhundert untersucht und beurteilt. Zum Abschluss sollte nun ein anderer Ansatz, die künsterlische Auseinandersetzung mit dem Thema am Beispiel von Käthe Kollwitz in den Mittelpunkt gerückt werden. Da sich das Käthe - Kollwitz - Museum zentral am Neumarkt in Köln befindet, war dieses gut zu erreichen. Die Führung durch das Museum sprach die Schülerinnen und Schüler sehr an, sodass sie sich aktiv an der Führung beteiligen konnten. Thema war nicht nur die Auseinandersetzung mit dem sogenannten "Weber - Zyklus", der Darstellung der Weber - Aufstände durch Käthe Kollwitz, sondern auch deren  künstlerische  Verarbeitung des 1. Weltkrieges, der das Folgethema der nächsten Unterrichtsreihe sein sollte.

Zum Abschluss fand natürlich noch ein kleines Kölner Kurstreffen statt, um das 1. Quartal des zweiten Schulhalbjahres abzuschließen. 

Die Q1 des Schuljahres 2018/19 ist der erste Jahrgang, der an der Fritz - Bauer - Gesamtschule im Schuljahr 2020 Abitur machen wird. "Wir fördern es sehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler das, was sie in der Schule lernen, mit Unterrichtsgängen vor Ort verknüpfen können. Daher ist es uns sehr wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler möglichst viele außerschulische Lernorte besuchen. Dies sollen die Artikel auf der Homepage wiederspiegeln", äußert sich die Schulleiterin, Stephani Overhage, die den Geschichtskurs der Q1 leitet.

„Ich habe lediglich Befehle befolgt“

Die „Eichmann – Protokolle“ präsentiert durch die Hannoverschen Kammerspiele an der Fritz – Bauer – Gesamtschule
Eine Veranstaltung der ganz besonderen Art erlebten die Oberstufenschülerinnen und -schüler der Fritz-Bauer-Gesamtschule am vergangenen Mittwoch. Auf Einladung der Lehrerin Heike Wißmann zeigten die Schauspieler Harald Schandry und Bernd Surhold in einer szenischen Lesung Auszüge aus den Verhörprotokollen des SS - Obersturmbannführers Adolf Eichmann, der zentralen Figur der Organisation der Judenvernichtung.

Gebannte Stille erfüllt die Aula der Fritz-Bauer-Gesamtschule. Die rund 120 Oberstufenschüler sowie ausgewählte Schüler der Jahrgangsstufe 10 sind gefesselt von der Handlung der szenischen Lesung. Außer einem Schreibtisch und den beiden Darstellern in dunklen Hosen und weißen Hemden ist die Bühne leer. Ihre Worte sprechen für sich allein. Originale Zeitungsschlagzeilen wechseln sich mit Auszügen aus den Verhörprotokollen ab und lassen den Schülern, eindrücklich präsentiert, die Geschichte lebendig werden. Als Leiter des „Judenreferats IV B 4“ hatte Eichmann vom Schreibtisch aus die Deportation von Millionen Juden veranlasst. Bis zum Schluss bestand er darauf, niemanden umgebracht zu haben und keine Mitschuld zu tragen. Er habe lediglich Befehle von oben befolgt.
Im Geschichtsunterricht sowie an Projekttagen im Zuge der Schulnamensgebungsfeier im Jahr 2018 hatten sich die Jugendlichen bereits intensiv mit der Thematik beschäftigt. Schließlich war es Fritz Bauer, der den entscheidenden Hinweis auf den Aufenthaltsort Adolf Eichmanns gab. Dieser führte letztlich zu dessen Auslieferung nach Israel, wo ihm der Prozess gemacht wurde.
Im Anschluss an die Aufführung diskutierten der stellvertretende Schulsprecher Nils Pätzold und seine Mitschüler mit den Darstellern. An ihren Fragen und Gedanken merkte man, wie nahe ihnen die Aufführung ging. Die Schulleiterin Stephani Overhage nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil: „Ich bin froh darüber, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern solche Erfahrungen ermöglichen können. Die Holocaust-Didaktik ist auch in der Oberstufe einer unserer zentralen Schwerpunkte. Gegen das Vergessen hilft nur die intensive Auseinandersetzung mit dieser ernsthaften Thematik. “

Über besondere Veranstaltungen wie diese hinaus, können Schülerinnen und Schüler in vielerlei Hinsicht vom Besuch der kleinen gymnasialen Oberstufe der 2011 gegründeten Fritz – Bauer – Gesamtschule profitieren. Unter dem Leitbild „Wir kümmern uns!“ werden sie individuell durch ein Beratungslehrerteam betreut. „Von der Fächerwahl über die Facharbeit bis hin zur Studien- und Berufsorientierung - in der Oberstufe erhalten die Jugendlichen bei uns eine intensive Beratung und werden so bestens auf die Abiturprüfungen vorbereitet“, so der Abteilungsleiter III Norman Weber. Das Besondere ist, dass die Schüler in der Einführungsphase in Jahrgangsklassen unterrichtet werden. Dies gewährleistet einen sanften Übergang von der Sekundarstufe I in das Kurssystem der Oberstufe. Zur Wahl stehen die drei Projektschwerpunkte „Geschichte und Internationales“, „Kunst und Ästhetik“ und „Mensch und Umwelt“. An Projekttagen arbeiten die Schüler dann zu den gewählten Themen. Das Schuljahr startet für die Jahrgangsstufe 11 mit dem mehrtägigen Workshop „Arbeiten und Lernen in der Sek. II“ in einer Bonner Jugendherberge. Hier kann die Stufe zusammenwachsen und grundlegende Arbeitstechniken sowie Selbstmanagement für die Oberstufe erwerben. Die Anmeldeunterlagen für die kommende Einführungsphase können im Sekretariat der Fritz – Bauer – Gesamtschule eingereicht werden. Alle Unterlagen sowie Fristen entnehmen Sie bitte unserer Homepage.

 

Vive la France! – Das FranceMobil zu Gast an der Fritz-Bauer-Gesamtschule

Schülerinnen und Schüler für die französische Sprache und Kultur begeistern: Das ist das Ziel des Projektes „FranceMobil“, einem Fremdsprachenklassenraum auf Rädern. Ins Leben gerufen wurde es vom Deutsch-Französischen Jugendwerk und dem Institut Français. Zwölf französische Lektoren fahren ein Jahr lang quer durch Deutschland und geben Französisch-Schnupperstunden. Am 29.11. kam das FranceMobil bereits zum dritten Mal auf Einladung der Französischfachschaft in die siebten und neunten Klassen der Gesamtschule.

Dass Spaß an der Sprache im Fokus der Schnupperstunde von Lektor Maxime Ruelleu steht, ist den Klassen schnell klar.

Im Gepäck hat er Spiele, aktuelle französische Musik, Zeitschriften und Filme – alles was Spaß macht und Neugierde weckt! Innerhalb weniger Minuten können die Lernenden auf Fragen zum Alter, zum Wohnort und zu ihren Hobbys antworten. Das Besondere: Maxime Ruelleu spricht ausschließlich Französisch, nicht extrem langsam oder vereinfacht, sondern so, wie er auch im Alltag spricht. Die Klassen verstehen ihn trotzdem, schnell begreifen die Kinder, wie die Spiele funktionieren. Ob sie durch die Frage „Comment tu t´appelles?“ herausfinden sollen, wer wie heißt oder sich gegenseitig nach ihrem Alter fragen, alle wenden die Sprache in sinnvollen Kontexten an. Souhaib, Florentina, Damian und Janne aus der Klasse 7a sind begeistert: „Wir hätten nie gedacht, dass wir schon nach einer Französischstunde so viel verstehen und sogar selbst sagen können!“ Diese Erkenntnis ist wichtig, denn zu Beginn der achten Klasse haben die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule die Möglichkeit, mit Französisch oder Latein eine zweite beziehungsweise dritte Fremdsprache zu wählen.

Aber auch für die Neuntklässler, die bereits im zweiten Lernjahr sind, ist der Unterricht mit dem Muttersprachler eine willkommene Abwechslung. „Es liegt mir am Herzen, die französische Lebensweise vorzustellen, aber auch die bretonische Kultur!“, so der Lektor. Die Schnupperstunde ist auch ganz nach dem Geschmack von Schulleiterin Stephani Overhage, die es sich nicht nehmen ließ, am Unterricht teilzunehmen: „Sprachen sind der Schlüssel zur Welt und nehmen in unserem Schulprogramm einen hohen Stellenwert ein. Fachkompetenz, Begeisterung für das eigene Fach und die Fähigkeit, Lernende zu motivieren, sind mir bei unseren Lehrkräften besonders wichtig“, erklärt sie. Deshalb integrieren die Fachlehrerinnen an der Schule häufig spielerische Elemente in ihren Unterricht und vermitteln mit authentischen Materialien die französische Lebensfreude.

Als krönenden Abschluss der Schnupperstunde stellt Maxime Ruelleu die Frage: „Gibt es eine Grenze zwischen Frankreich und Brasilien?“ Die Schülerinnen und Schüler sollen so viele Länder wie möglich nennen, in denen Französisch gesprochen wird – und da fallen den Kindern einige ein. Mit der Erkenntnis, dass sie auf fünf Kontinenten genutzt wird, möchte er Neugierde für die Frankophonie wecken. Und das ist ihm definitiv gelungen!

Die Französischfachschaft bedankt sich ganz herzlich bei Maxime Ruelleu und dem Institut Français für den schönen Tag und freut sich schon jetzt auf den nächsten Besuch.

Aus Lesemuffeln werden Leseratten – Schauspielerin Tina Kemnitz begeistert Schülerinnen und Schüler mit der Aktion „Tolles Buch“ fürs Lesen

Kinder und Jugendliche lesen immer weniger. Dabei spielt die Lesekompetenz eine Schlüsselrolle im Schulerfolg von Kindern und Jugendlichen. Schülerinnen und Schüler wieder fürs Lesen begeistern ist das Ziel der Aktion „Tolles Buch“ der Bücherstube Sankt Augustin.
„Ich lese immer: morgens, mittags, abends, nachts, wenn ich Zeit habe und auch, wenn ich keine Zeit habe“, erklärt die Berliner Schauspielerin Tina Kemnitz den Fünft- und Sechstklässlern der Fritz-Bauer-Gesamtschule. Aus den jährlich 10 000 neu erscheinenden Kinder- und Jugendbüchern hat sie den Schülerinnen und Schülern ihre sechs Favoriten mitgebracht. „Ich bin quasi euer Literaturservice“, so Tina Kemnitz. Die bunten Buchcover hängen in Plakatgröße hinter ihr und ziehen neugierige Blicke auf sich.

Dann taucht die Schauspielerin gemeinsam mit den Kindern in die Welt der Literatur ein. Zunächst fasst sie den Inhalt knapp zusammen, anschließend liest sie Abschnitte aus allen sechs Geschichten vor. Dabei verstellt die Schauspielerin je nach Rolle ihre Stimme, mal ist sie der kauzige Zahnarzt aus „Der Zombie Zahnarzt“, dann der Punkerjunge Pogo aus „Pogo und Polente“. Von einer skurrilen Geschichte um einen zwielichtigen Zahnarzt, einem Liebesroman bis hin zu einer wunderbaren Erzählung über die Freundschaft zwischen einem Fuchs und einem Jungen im Krieg – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Fünft- und Sechstklässler hören gebannt zu, mal müssen sie lachen, mal werden sie nachdenklich. Jede Buchvorstellung endet mit „Wenn ihr das wissen wollt, müsst ihr selbst lesen!“.

Am Ende der Veranstaltung dürfen die Schülerinnen und Schüler abstimmen, welche drei Bücher sie mit auf eine einsame Insel nehmen würden. Die Favoriten werden bald bei Frau Schmückert in der Bücherstube in Sankt Augustin präsentiert. Die Deutschlehrerin Nadine Memmolo, die die Veranstaltung organisiert hat, versichert zum Schluss, dass zukünftig auch je ein Exemplar der vorgestellten Bücher zum Ausleihen in der Schülerbücherei „Lesereich“ bereitsteht.

Fahrplanwechsel am 9.12.2018

Die bisherigen Schulbuslinien der Stadt Sankt Augustin entfallen zum Fahrplanwechsel am 09.12.2018.

"Die heutigen Schulfahrten werden aber vollständig in die die neue Buslinie 599 überführt.  Der einzige Unterschied ist die Anzeige an den Bussen." Es wird nicht mehr der jeweilige Schulbus an den Bussen angezeigt, sondern wie im Linienverkehr, vorne das Ziel und an der Seite der Streckenverlauf.

Die Linie verkehrt montags bis freitags an Tagen mit Schulbetrieb.

Am kommenden Samstag, 17.11.2018, findet von 09.00 - 13.00 Uhr der Tag der Offenen Tür an der Fritz - Bauer - Gesamtschule statt. Die kleinen und großen Gäste erwartet ein buntes Begrüßungsprogramm.

Anschließend besteht die Möglichkeit, sich an Informationsständen über das Profil und die Angebote der Schule zu informieren, mit Eltern und Schülern zu sprechen oder den Unterricht zu besuchen. Wir freuen uns auf Sie!

Ein großer Tag für die neuen Fünftklässler – Einschulungsfeier 2018

Für die neuen Fünftklässler begann bei der diesjährigen Einschulungsfeier am Mittwoch, den 29.08 in der Aula der Fritz-Bauer-Gesamtschule ein neuer Lebensabschnitt.

 

Bei sommerlichen Temperaturen begrüßten die Schulleiterin Stephani Overhage und die Schulgemeinschaft die Kinder und deren Familien in der festlich geschmückten Aula. Unter dem Leitbild „Leistung einbringen - Vielfalt leben - Wertschätzung erfahren“ lernen an der Gesamtschule Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Begabungen gemeinsam. Ziel ist es, den für sich bestmöglichen Schulabschluss zu erreichen. Dafür wünschte die Schulleiterin den Familien in ihrer Ansprache alles Gute und versprach ihnen viel Unterstützung durch das Gesamtschulteam. Mit dem Satz „Wir freuen uns auf euch!“ wurden alle aufs Herzlichste willkommen geheißen.

Im Anschluss führte der Schülersprecher Nils Pätzold durch ein buntes Programm. Insbesondere die Auftritte der Schulband um die Sänger Celine Massa (Q1) und Syd Winkler (10d) ernteten begeisterten Applaus. Sie performten unter anderem das traditionelle „Gesamtschullied“. Mit ihren selbst choreographierten Tänzen sorgten Katharina Kotulla und Angelina Engels (beide Klasse 10a) sowie die Klasse 6a für ordentlich Stimmung.

Höhepunkt der Feier war wie jedes Jahr die Luftballonaktion. Dafür zogen die Kinder mit ihren Klassenlehrern (5a: Frau Löprich, Frau Metelski, Frau Seemann, 5b: Frau Martsch, Herr Sträßer, 5c: Frau Memmolo, Herr Winkler, 5d: Frau Voigt, Herr Kentenich) auf den Schulhof. Feierlich ließen sie dort ihre Luftballons in den Klassenfarben blau, grün, rot und gelb in den Sommerhimmel steigen. Ein schöner Start in einen neuen Lebensabschnitt!

 

In den kommenden Tagen werden die neuen Fünftklässler die Schule kennenlernen, Rituale einüben und gemeinsam mit ihren Lehrern an einer guten Klassengemeinschaft arbeiten. „Dies ist fester Bestandteil unseres Übergangskonzepts“, so die Abteilungsleiterin 1, Annette Baaske. „Die Kinder sollen einen sanften Übergang von der Grundschule in die neue Schule erleben“. Ab der nächsten Woche beginnt dann der reguläre Ganztagsunterricht.

Das Team der Gesamtschule wünscht allen Fünftklässlern einen guten Start und eine erfolgreiche Zeit an der Fritz – Bauer - Gesamtschule! Außerdem bedanken wir uns beim Förderverein, dem Vorbereitungsteam und allen helfenden Händen, die die schöne Feier möglich gemacht haben.

Claudia Nothelle
(Öffentlichkeitsarbeit)

Mit neuen Freunden die Geschichte überwinden – Israel - Abend der Fritz - Bauer - Gesamtschule

Am Montag, dem 02.07. luden Schülerinnen und Schüler der Fritz-Bauer-Gesamtschule zum Israel-Abend ein. Vor zahlreichen Gästen wie Anke Riefers vom Freundeskreis Mewasseret Zion e.V., Stadtwerke-Geschäftsführer Marcus Lübken, dem Schulpflegschaftsvorsitzenden Lutz Hassel, Mitgliedern des Fördervereins sowie Lehrerinnen und Lehrern präsentierten sie die Arbeitsergebnisse der Israel-AG und des Israel–Austausches Schuljahr 2017/18. Frau Busch, Vorstandsvorsitzende der Stiftung der Nachbarschaftshilfe überreichte der Schulleiterin Stephani Overhage einen Spendenscheck über 5000 Euro, um den Austausch langfristig finanziell zu unterstützen.

 

„Ich bin richtig stolz auf meine Siebtklässler. Diese Informationen über Fritz Bauer haben sie selbstständig im Stadtarchiv recherchiert“, erklärt der stellvertretende Schulleiter Patrick Werneburg vor einer Stellwand mit Arbeitsergebnissen seiner Israel-AG. Beim entspannten „Come-Together“ können sich die Gäste die Schülerpräsentationen ansehen und sich am orientalischen Büffet mit Fladenbrot, Hummus und weiteren Köstlichkeiten stärken.

Der offizielle Teil der Veranstaltung beginnt mit einem gemeinsamen Grußwort der Schulleitung und den Schülersprechern Nils Pätzold und Sajad Habibi. „Menschen sind Menschen. Wenn wir Rassismus begegnen, müssen wir eingreifen“, so Nils Pätzold. Damit bringt er ein wichtiges pädagogisches Ziel der Schule auf den Punkt: Die Erziehung zu Toleranz und Zivilcourage. Der seit 2015 bestehende Schüleraustausch mit der Hayovel High School in Israel leistet hierzu einen besonderen Beitrag. Ada und Eddie aus der Klasse sieben haben eine PowerPoint-Präsentation vorbereitet und berichten mit zahlreichen Fotos von ihren Eindrücken des Austauschs 2017/18. Gemeinsam mit 21 weiteren Schülerinnen und Schülern reisten sie im April dieses Jahres in Begleitung von Stephani Overhage, Marcus
Lübken und der Schulsozialarbeiterin Anna Killewald nach Mewasseret Zion. Dort besuchten sie unter anderem die Klagemauer in Jerusalem, machten eine Tour durch die Wüste und badeten im Roten Meer. Der Schwerpunkt lag aber auf der aktiven Auseinandersetzung mit der Geschichte. So nahm die Delegation aus Sankt Augustin auch am Holocaust Memorial Day teil. „Als Frau Overhage dort ihre Rede hielt, wollten wir alle applaudieren, aber die Israelis erklärten uns, dass man das (in diesem Kontext, die Red.)) nicht darf“, ergänzt Eddie.

Bereits im Oktober 2018 hatten die Gesamtschüler die Israelis in Sankt Augustin zu Gast. Nachdem die Schülerinnen und Schüler zunächst Bonn und die nähere Umgebung erkundet hatten, ging es für drei Tage nach Berlin. Der Besuch des Jüdischen Museums, des Denkmals für die ermordeten Juden Europas sowie des Bundestags bildeten die Highlights. Dort trafen die Jugendlichen den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestags, Dr. Norbert Röttgen. Ada betont, dass es während des Austauschs viele emotionale Momente gab, insbesondere als ein israelisches Mädchen im Museum Fotos ihrer Familie sah. „Aber abends im Hotel war alles wieder gut und wir haben dann doch noch Party gemacht.“

„Auf den Fotos vom Farewell-Abend in Tel Aviv kann man sehen, wie schnell die Israelis und wir Freunde geworden sind“, schließt Eddie seinen Vortrag. Ada ergänzt, dass ihr der Austausch „richtig viel Spaß gemacht“ und dass sie „viel über die israelische Kultur gelernt“ hat.

Nils Pätzold (EF) und Lisa Hassel (10c) durften ebenfalls eine ganz besondere Erfahrung machen. Die beiden hatten sich erfolgreich für das Stipendiatenprogramm der Johannes-Rau-Stiftung beworben. Eine Woche lang wurden sie in Köln vorbereitet und durften sich dann als deutsche Botschafter mit israelischen Jugendlichen aus ganz Israel für eine Woche in Berlin treffen. „Das war eine wirklich prägende Erfahrung“, sagt Lisa und bedankt sich bei der Schulleitung für deren Unterstützung.

Stephani Overhage und ihr Stellvertreter Patrick Werneburg sind stolz darauf, ihren Schülerinnen und Schülern so viele Möglichkeiten bieten zu können: „Wenn sich Jugendliche aus Israel und Deutschland begegnen, rückt die Geschichte in den Hintergrund und es zählen die traurigen und vor allem fröhlichen Momente, die man gemeinsam erlebt“. Die Schulleitung bildet sich auf dem Gebiet der Holocaust-Didaktik stetig fort. Patrick Werneburg war erst vor kurzem auf einer Fortbildung in der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem. Dort nahm er am German Desk teil und begann mit der Planung einer weiteren Schulpartnerschaft.

Am Ende der gelungenen Veranstaltung überreichte Frau Busch Stephani Overhage eine 5000 Euro-Spende der Stiftung der Nachbarschaftshilfe Rhein-Sieg e.V.. Diese soll den nächsten Austausch mitfinanzieren. Die Fritz-Bauer-Gesamtschule bedankt sich ganz herzlich bei allen Freunden und Förderern, die den Austausch mit Israel unterstützten und damit den Schülerinnen und Schülern so wertvolle Erfahrungen ermöglichen.

Beweglicher Ferientage

Die Schulkonferenz der Fritz-Bauer-Gesamtschule beschließt folgende bewegliche Ferientage für das Schuljahr 2018/2019:

  • Freitag, 01.03.2019
  • Montag, 04.03.2019
  • Dienstag, 05.03.2019
  • Freitag, 31.05.2019
  • Freitag, 21.06.2019

Studienfahrt des 8. Jahrgangs nach Granada vom 18. - 22. Februar 2018

Tag 1

Wir haben uns um 08:00 Uhr am Flughafen getroffen und um 10:20 Uhr waren wir schon in der Luft. Wir sind um 10:30 Uhr in Málaga gelandet, dann haben wir unseren Bus, der uns nach Granada fahren sollte, gesucht. Als wir dann endlich losgefahren sind, haben wir erstmal einen Zwischenstopp in Nerja eingelegt, wo wir uns etwas zu Essen (bocadillos, patatas bravas, tapas, pizza) kaufen konnten, um schließlich ein Picknick am Strand zu machen. Danach sind wir zwei Stunden weiter nach Granada gefahren.
Als wir in unserem Hostal ankamen, erhielten wir unsere Zimmerkarten. Nach unserer Einrichtung konnten wir uns bei einem supermercado an der Ecke mit Snacks für zwischendurch und Getränken eindecken.
Um ca. 20:00 Uhr wollten wir zu einer Tapas-Bar gehen, die aber zu voll war. Daher sind wir in ein orientalisches Restaurant gegangen. Wir haben zwei Stunden gegessen und danach durften wir bis 00:00 Uhr draußen bleiben, da das spanische Leben erst in der Nacht beginnt.

Tag 2

Wir haben uns um 07.45 Uhr im Aufenthaltsraum des Hostals getroffen. Dann sind wir zusammen zu dem Restaurant gegangen, wo wir gefrühstückt haben. Zum Frühstück gab es geröstetes Baguette mit Olivenöl, Tomatenpüree und Salz. Das hat (fast) allen geschmeckt. Danach sind wir zum Markt gegangen, wo wir Essen für unser Picknick gekauft haben. Daraufhin sind wir in den Park Carmen de los Mártires gegangen und haben gemeinsam gegessen. Nachdem wir gepicknickt haben sind wir weiter zur Alhambra gegangen. Nun haben wir die Alhambra besichtigt und dort unsere Vorträge gehalten. Von der Alhambra aus hatten wir eine schöne Aussicht über Granada. Anschließend sind wir zurück zu unserem Hostal gegangen und haben uns frisch für das Abendessen gemacht. Abends gab es verschiedene andalusische Spezialitäten in einem Restaurant im Albaicín, dem ältesten Stadtviertel Granadas. Von dort aus hatten wir bei Nacht auch einen tollen Ausblick auf die gegenüberliegende Alhambra.

Tag 3

Am dritten Tag haben wir einen Tagesausflug nach Ronda gemacht und haben dort eine alte Stierkampfarena (Plaza de Toros) namens Real Maestranza de Caballería de Ronda besichtigt. In der Stierkampfarena finden immer noch Stierkämpfe statt. Wir hatten viel Spaß beim Besichtigen der Stierkampfarena und haben viele Fotos von uns und der Arena gemacht wie z.B. eines unserer Gruppenbilder:

Außerdem besuchten wir in der Stierkampfarena ein Museum, wo viele alte Kleidungsstücke, Rüstungen, Bilder und Waffen aus der alten Zeit ausgestellt waren. Nach unserem Besuch in der Stierkampfarena bekamen wir von unseren Lehrern die Aufgabe, in kleinen Gruppen in der Stadt nach sieben Sehenswürdigkeiten zu suchen und zwei typische spanische Gebäcke zu kaufen. Nebenbei bemerkt - die mit Zucker ummantelten Eigelbe (Yemas del Tajo) waren richtig widerlich. Nach der Rückfahrt waren wir in Granada zu Abend essen. Wir haben aufgrund der Wünsche der Schüler Paella gegessen. Das Essen war sehr lecker. Es war ein besonders schöner und sonniger Tag für uns. Wir hatten alle viel Spaß und haben viel erlebt auf dem Ausflug nach Ronda.

Tag 4

Am Mittwoch waren wir um 9:00 Uhr frühstücken. Das Essen war wie immer sehr lecker.
Danach haben wir einen Stadtrundgang in Granada gemacht. Manche sind während des Stadtrundgangs für die Familie und die Freunde im Markt einkaufen gegangen. Sie haben spanische Spezialitäten gekauft, wie z.B. Serrano Schinken (jamón serrano). Nachdem Einkauf sind wir zur Kathedrale gegangen. Vor der Kathedrale mussten wir aufpassen, dass uns keine Blumenfrauen ansprechen, da sie uns beklauen könnten.
Die Kathedrale sah von außen sowie auch von innen sehr schön aus. Gegen ein Uhr durften wir alleine losziehen und haben unser Mittagessen alleine in Gruppen besorgt. Wir haben zum Beispiel churros gegessen. Wir waren auch in mehreren Geschäften shoppen. Viele haben sich Klamotten für den Flamenco-Abend gekauft. Um halb acht sind wir zur Flamenco-Show gegangen. Die Gesichter der Tänzer waren lustig. Man musste sich das Lachen verkneifen. Trotz allem war es sehr schön. Als die Flamenco-Show zu Ende war, gingen wir Tapas essen. Die Tapas gab es mit verschiedenen Belägen wie Avocado, Tomate, Mozzarella, Garnelen etc. Nach dem Essen durften wir ein letztes Mal hinaus in die Stadt. Um 23:00 Uhr gingen wir in unser Hostal zurück und schon war der Tag zu Ende. Und damit auch die tolle Studienfahrt...

… denn nach einem kurzen Nickerchen nahmen wir gegen 03.00 Uhr morgens den Bus zum Flughafen Pablo Ruiz Picasso in Málaga und traten damit leider schon wieder unsere Rückreise an. Morgens um 10 Uhr landeten wir müde, aber fröhlich und voller schöner Erinnerungen in Köln-Bonn, wo uns unsere Eltern empfingen. 

Die Kölner Theatergruppe Comic on! an der Fritz-Bauer-Gesamtschule

Medienkompetenz stärken – das wird heute ganz groß geschrieben

Dass dies auch sehr kurzweilig, interessant, anschaulich und ganz nah am Schülerinteresse geschehen kann, zeigte die Kölner Theatergruppe Comic on! mit ihrem Stück „up Date“.
So erweckten sie am 18.04.2018 in unserer Aula ein Szenario, dass die Peinlichkeiten, Ängste und emotionalen Verwirrungen während der Pubertät mit dem Schwerpunkt Sexualität und Soziale Medien auf der Bühne Wirklichkeit werden ließ.
Als Kooperationsveranstaltung mit der Gutenbergschule und durch die großartige Unterstützung des Bluhm-Fonds aus Rheinbreitbach kamen die DG-Kurse des 7. Und 8. Jahrgangs unserer Schule sowie Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 der Gutenbergschule in den Genuss dieser Produktion.
Vor allem die anschließende Diskussion mit den Schauspielern wurde von beiden Seiten mit großem Interesse und regen Nachfragen intensiv genutzt.

Hierbei fand eine weitere intensive Auseinandersetzung mit dem Thema statt, durch die nicht nur für den häufig unreflektierten Umgang mit digitalen Medien sensibilisiert wurde, sondern auch mögliche Lösungsansätze sehr anschaulich und konkret erarbeitet wurden.